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Ausverkauft: 19.01.2017
Henri Matisse. Die Hand zum Singen bringen und Henry Moore. Impuls für Europa.
Quelle: Henri Matisse, Polynesien, Der Himmel, 1946, Teppich, Musée d'Art moderne de Troyes © Succession H. Matisse/VG Bild-Kunst, Bonn 2016

Das Picasso-Museum präsentiert in der Ausstellung „Henri Matisse – Die Hand zum Singen bringen“ erstmalig Deutschlands größte Matisse-Kollektion der Öffentlichkeit. Nie zuvor wurden die 121 Grafiken, die seit Sommer 2015 als Dauerleihgabe im Picasso-Museum beheimatet sind, ausgestellt. Die Kunstwerke stammen direkt von der Familie Matisse und lagerten die letzten 60 Jahre gut bewacht in einem Pariser Banksafe. „Uns ist damit ein einmaliger Coup gelungen“, freut sich Museumsleiter Prof. Dr. Markus Müller, der den engen Kontakt zu den Erben des Künstlers hergestellt hat. 

Die neue Sammlung beinhaltet alle grafischen Techniken, mit denen Matisse sich künstlerisch ausgedrückt hat: Lithografien, Aquatinten, Holzschnitte und Radierungen. Im Picasso-Museum werden die Grafiken erstmalig gerahmt und gemeinsam mit hochkarätigen Leihgaben aus internationalen Museen und Sammlungen ausgestellt, darunter Gemälde, Skulpturen, Bühnenkostüme, ein seltener Scherenschnitt und ein großformatiger Wandteppich.

Den Besucher erwartet die Choreografie eines einzigartigen Künstlerlebens, das trotz schwerer Krankheiten von steter Kreativität und künstlerischer Disziplin geprägt war. Matisse war der Ansicht, ein Künstler müsse durch tägliches Üben „die Hand zum Singen bringen“. Ähnlich einem Balletttänzer oder Akrobaten müsse der Maler seine Hand trainieren, damit sie dem Gehirn gehorche und wie in Trance arbeiten kann.

Die Matisse-Ausstellung umspannt einen Zeitraum von knapp 50 Jahren von 1906 bis 1952, angefangen mit seinen frühen fauvistischen Werken bis hin zu den Entwürfen für die Rosenkranzkapelle in Vence, mit deren Gestaltung der Künstler kurz vor seinem Tod sein schöpferisches Gesamtwerk krönte. Die verschiedenen Lebensstationen zwischen Tahiti, Marokko und Nizza spiegeln sich in den Bildern ebenso wie die Themen, mit denen er sich Zeit seines Lebens beschäftigte. Neben Ornamenten, Ballett und Tanz sind das vor allem der weibliche Körper und seine berühmten Buchillustrationen.

Henry Moore. Impuls für Europa

Das LWL-Museum für Kunst und Kultur, Münster, widmet Henry Moore (1898 – 1986) eine umfangreiche Werkschau. Niemand sonst hat die Bildhauerei der Nachkriegszeit so sehr geprägt, so radikal neu entwickelt und dabei viele europäische Künstler inspiriert. Es war vor allem sein Spagat zwischen Figuration und Abstraktion, der seine Sonderstellung bestimmte. 120 Arbeiten von Moore und 16 weiteren Künstlern zeigen in vier Kapiteln die Wechselbeziehungen der Künstler: die Inspirationen, die auf Moore einwirkten und die von ihm ausgingen.

40 Jahre nach seinem letzten Besuch in Münster zeigt das Museum Arbeiten aus allen Schaffensphasen des Künstlers: Plastiken, Skulpturen und Papierarbeiten legen das außergewöhnliche Schaffen und die davon ausgehenden Impulse dar. Neben Werken Moores zeigt die Ausstellung Arbeiten von Theo Balden, Willi Baumeister, Joseph Beuys, Michael Croissant, Karl Hartung, Bernhard Heiliger, Norbert Kricke, Markus Lüpertz, Brigitte Meier-Denninghoff, Toni Stadler und Hans Uhlmann. Auch Exponate von Künstlern, die Moore inspirierten und mit denen er sich austauschte, sind zu sehen: Hans Arp, Alberto Giacometti, Barbara Hepworth, Henri Laurens und Pablo Picasso.

Die Ausstellung ist eine Kooperation zwischen Tate und dem LWL-Museum für Kunst und Kultur.

Inkl. Busfahrt nach Münster mit insgesamt 150 Minuten Führung und freier Zeit für eine Mittagspause



 


Die Veranstaltung auf einen Blick

Termin: Donnerstag, 19.01.2017

Beginn: 08:30 Uhr

Einlass: 08:25 Uhr

Veranstaltungsende: 19:30 Uhr

Treffpunkt: Vor der Deutschen Oper am Rhein, Heinrich-Heine-Allee 16a,
40213 Düsseldorf

Preise

Preis für Nicht-Abonnenten: 64,90€

Preis für Abonnenten: 58,40€

Ihre Ersparnis*: 6,50€

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