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Ausverkauft: 18.10.2018
Juwelen der höchsten Klosterkultur. Abtei Himmerod und Maria Laach. Dritte Fahrt
Quelle: Maria Laach

Die Abtei Himmerod wurde von Zisterziensermönchen vor 900 Jahren gegründet. Es ist ein Ort der inneren Einkehr und der Begegnung. Harmonisch eingebettet in das stille Tal der Salm ist Himmerod ein Ort voller Spiritualität und Geschichte, Natur und Kultur. Genießen Sie im Rahmen der Führung die weltweit für ihren Klang bekannte Orgel. Im Anschluss geht es zum Kloster Maria Laach, dass sich in einzigartiger Weise mit Gottes Schöpfung und Gestaltungskraft der Menschen verbindet. Seien Sie Gast im Anschluss der Führung bei der Eucharistiefeier und lauschen Sie den gregorianischen Gesängen.

Abtei Himmerod

Himmerod ist ein Ort, wo Zisterziensermönche seit fast 900 Jahren gemäß der Regel des Hl. Benedikt Gott in Gebet und Arbeit gedient haben. Am 13. Oktober 2017 hat das Kapitel der Mehrerauer Zisterzienser-Kongregation beschlossen, den Konvent aufzulösen. Seither ist das Bistum Trier bestrebt, Himmerod als „geistlichen Ort“ zu erhalten und in eine neue Zukunft zu führen.

1134 von Bernhard von Clairvaux gegründet, ist Himmerod  – neben Kloster Eberbach im Rheingau – die erste der beiden direkten Gründungen des Ordensheiligen auf deutschem Gebiet. Nach der Aufhebung in der Säkularisation wurde das weitgehend zerstörte Kloster zu Beginn des 20. Jahrhunderts unter der Obhut der Zisterzienserabtei Marienstatt neu besiedelt und die Klosteranlage in den Folgejahren nach barockem Vorbild wiedererrichtet.

Über Jahrhunderte haben die hier lebenden Mönche weiträumig Mensch und Landschaft mitgeprägt, vor allem durch ihr tägliches Gebet, aber auch als Seelsorger in den umliegenden Pfarreien. Auch wenn der Zisterzienserkonvent aufgelöst wurde, präsentiert sich Himmerod heute noch immer als ein Ort, der weit über die Region ausstrahlt, als ein Ort der inneren Einkehr wie auch der Begegnung. Harmonisch eingebettet in das abgelegene und stille Tal der Salm ist Himmerod für die in der Region lebenden Menschen wie auch für Gäste und Besucher ein Ort von besonderer Ausstrahlung, ein Ort, wo sich Spiritualität und Geschichte, Natur und Kultur, ja Gott und Mensch begegnen.

Die Orgel der Himmeroder Abteikirche ist ein ganz besonderes Instrument. Allein schon die Größe ist beeindruckend: vier Manuale und Pedal, 57 klingende Register, rund 4.100 Pfeifen. Doch was die Himmeroder Orgel weltweit bekannt gemacht hat, dass ist ihr einzigartiger Klang. Ob in Gottesdiensten, Konzerten oder auf CD: diese Orgel lässt Musikfreunde immer wieder neu aufhorchen.

Erleben Sie die Farbvielfalt und den beeindruckenden Klang dieses wahrhaft königlichen Instrumentes in einer konzertanten Vorführung und lassen Sie sich begeistern von Musik, die als Ausdruck der Freude stets auch klingendes Gotteslob ist.

Maria Laach

In Maria Laach verbinden sich in einzigartiger Weise Landschaft und Kultur, Gottes Schöpfung und die Gestaltungskraft der Menschen. Die Laacher Kirche, in der seit Jahrhunderten das Lob Gottes verkündet wird, ist die Seele dieses Ortes. In dieser Verbindung liegt die Anziehungskraft des Klosters auf viele Menschen. Wer hierher kommt, soll, ganz gleich wo er ist und was er sieht, sagen können: Ich bin in Maria Laach.

Maria Laach wurde 1093 gegründet. Durch die Wiederbesiedlung durch Benediktinermönche aus der Erzabtei Beuron 1892 wurde die Abtei zum Mittelpunkt der deutschen liturgischen Bewegung und zum Zentrum für geistige, künstlerische und handwerkliche Betätigung. Seitdem ist es ein Ort mit geistlicher Ausstrahlung und insbesondere auch heute Anziehungspunkt für viele Menschen.

Die Gottesdienste der Mönche in Maria Laach werden maßgeblich durch den gregorianischen Choral bestimmt, welcher täglich in den Laudes, im Choralamt und in der lateinischen Vesper zu hören ist - er ist gesungenes Gebet und Wort Gottes im Vollzug der Feier der Liturgie.

Darin lag der eigentliche Sinn der Pfalzgrafenstiftung von 1093 und damit hat das klösterliche Leben am Laacher See begonnen, als gerade erst die Fundamente der romanischen Basilika gelegt wurden.

Zur täglichen Liturgiefeier gehört der Gesang der Psalmen, Responsorien und Hymnen, die Lesung der Heiligen Schrift und der Kirchenväter in den einzelnen Horen des Stundengebets, vor allem aber die gregorianischen Gesänge der Eucharistiefeier, die vor 900 Jahren kaum anders geklungen haben als heute. So wird der Gottesdienst seit Jahrhunderten hier gefeiert – im Rhythmus der Tage und Wochen im Festkreis des Jahres. Er erfüllt auf seine Weise die strengen Formen der romanischen Architektur und prägt und belebt den Tageslauf und das Wirken der Mönche.

Inkl. Busfahrt zur Abtei Himmerod und Maria Laach inkl. jeweils ca. 90minütigen Führungen und einer Mittagspause. Mit Orgelvorführung in der Abtei Himmerod und in Maria Laach zur Vesper die gregorianischen Choräle.


Die Veranstaltung auf einen Blick

Termin: Donnerstag, 18.10.2018

Beginn: 07:30 Uhr

Einlass: 07:25 Uhr

Veranstaltungsende: 20:30 Uhr

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